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Das geheimnisvolle Haus oder der Richterspruch der Welt . Th. 2
Entstehung
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war, wurde gerufen. Die alte Dame fragte ſie, wie ſich die Fremde befinde, waͤhrend die Freunde ihr zuwinkten, alles Beunruhigende zu verſchweigen. Dieſe Sorgfalt fuͤr die alte Freundin der ſanfte Ausdruck der leidenden Matrone und ihre leiſe S timme zieht ſie an. Ihr Gedanke faͤllt auf Thereſe, die ihr in dieſem Kreiſe hineinzugehoͤren ſcheint! Da blitzt es durch ihre Seele. Sie ſagt muthig: die Kranke iſt ohne Geſahr; und bietet ſich an, der Dame allmaͤhlig von ihrem Befinden Rachricht zu geben. Es wird angenommen.

Obgleich die Fremde kurz nachher ſtirbt,

in den Briefen der Krankenwaͤrterin faͤhrt ſie dennoch fort zu leben. Dieſe hat ſich ihrer wenigen Papiere bemäͤchtiget: deren Unbedeu⸗ tenheit keine Briefe, nur Tauf- und Ehe⸗ ſchein waren vorhanden, ſowohl als ihre vertraulichen Mittheilungen die unternehmende Freundin vollig beruhigte. Auch Thereſe trug ja einen von ihr gegebenen falſchen Namen; was war es denn mehr als eine Taͤuſchung⸗

mit einer andern umzuwechſeln. Sie uͤbergab