tigt; mein Stolz ſiegte— ich fuhr auf den Ball.“ 5
„Ich ſpreche Grund ganz frei. Er nahete ſich mir mit dem Herzen voll Zaͤrtlich⸗ keit und Vergebung; ich gab ihm Urſache, mir alles Boͤſe zuzutrauen.
„Den folgenden Tag ward mir ein Brief von ihm uͤberreicht, wprin er erklaͤrte; daß nur die vollkommenſte Ueberzeugung, daß er mich eben ſo wenig gluͤcklich machen koͤnne, als ich ihn, ihn bewoͤge, die Verbindung zu loͤſen, in welcher er gehofft haͤtte, den Zweck ſeines Lebens zu erfuͤllen. Er erbat ſich nur, daß er mein Bild behalten duͤrfe, das nie
ſeinen Werth fuͤr ihn verlieren wuͤrde.“ „Die Erbitterung meiner Mutter uͤber dieſen Affront, wie ſie es nannte, laͤßt ſich nicht beſchreiben, und anfangs ſteckte ſie mich unglucklicherweiſe damit an. Ich ſchrieb ihm eine kalte, trotzende Antwort, und forderte ihm mein Bild ab.— Er ſandte es ohne Widerrede, und ohne ein weiteres Wort.“


