ſichten hielt mich aufrecht.— Ja, in einzel— nen Augenblicken vermochte ich ſogar, Dank ſey es meinem Leichtſinn, uͤber das wirklich Komiſche meiner Lage zu laͤcheln. Was mir aber beſonders wieder den Muth benahm, war Thereſens Schickſal. Ach, aus jedem ihrer Worte leuchtete ihre reine, ſanfte Seele her⸗ vor. Ich dachte kaum an meinen auf immer verlornen Ruf.“
„Am folgenden Tage gegen Abend hoͤrte ich die aͤuſſere Thuͤre eilig und mit Geraͤuſch eroͤffnen; auch die innere ſprang aufz in dem⸗ ſelben Augenblick lag ich in den Armen meines Gatten.„Arme, arme Frau!“ war alles, was er ſagte, waͤhrend er mich heftig an ſein Herz druͤckte:„dieſer Ort iſt nicht fuͤr Dich!“
„Er fuͤhrte mich in ſeinen Wagen, und ohne Verzug rollten wir auf unſer Garten⸗ haus. Sobald ich es vermochte, erzaͤhlto ich ihm alles; kein einziger Vorwurf entfuhr ſei⸗ nen Lippen.„Arme, arme Frau!“ wieder⸗


