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So ging eine geraume Zeit hin. Lothar hatte Langeweile und verging vor Unmuth⸗ Der Prediger, der trotz ſeiner Wortkargheit, doch immer mehr bei zufaͤlligen Gelegenheiten den verſtaͤndigen, ja ſelbſt kenntnißreichen Mann verrieth, naͤherte ſich ihm auf irgend eine beſondere Art nicht, und eben dieſe
ſcheinbare Vernachlaͤßigung, hielt der, ſeiner inneren hoͤheren Fuͤlle ſich bewußte Lothar,—
deſſen Eigenliebe ſich dadurch beleidigt fuͤhlte,— davon ab, ihm naͤher zu treten. Da rich⸗
tete ein Augenblick ploͤtzlich aus, was ein Jahr
nicht vermocht hatte. Derſelbe Augenblick, der die ganze Stadt vollends mit Lothar ent⸗ zweite, zog den Prediger an ſein Herz.
In einem Gelage, bei dem ſich beide be⸗ fanden, erzaͤhlte ein ſehr ſpät gekommener Gaſt, einer von den Honoratioren des Staͤdtchens,


