— 282—
»Allein er kann nicht ſchieſſen,« ſagte Michel, indem er eine Flaſche an den Mund ſetzte, ver iſt auf der Jagd eben ſo dumm, wie du, alte Orgel! Gieb mir ein Stuck Kuchen le.
Elſe reichte ihm ein Stuͤck hin, er gab es ſogleich dem Hunde, mit den Worten: »Da, Bellereine! das kriegſt du, weil du du biſt.«
vEi, ſo ſchlage doch das Donnerwetter drein œ rief Elſe,»glaube ich nicht, daß Ihr dem Hunde Aepfelkuchen gebt.«
vDas kommt daher,« erwiederte Michel, „daß unſer Johann ſeliger— Gott weiß, wo er jetzt ſeyn mag— ſo viel auf ihn hielt.«
Ich fuͤhlte mich ſo ſonderbar ergriffen; das war das erſtemal ſeit fuͤnf Monaten, daß ich den eigenen Ramen hoͤrte. Lieber Mi⸗ chel! dachte ich, wenn du wuͤßteſt, daß ich dir ſo nahe bin, bliebſt du gewiß nicht ſo ruhig ſitzen. Und dennoch, dennoch koͤnnteſt auch du mich vielleicht verrathen! O! daß ich


