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Le Dragon rouge. Novelle. Die Juden auf Hald. Dem Dänischen des S.S.Blicher nacherzählt / Laurids Kruse
Entstehung
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es gelang nicht; ich war zu zerſtrent, meine Seele war, ſo zu ſagen, zwiſchen vielfachen, hoͤchſt verſchicdenen Empfindungen getheilt. Joſeph und Salamiel, Sulamith und der Vater traten bald einzeln, bald zuſammen vor meine Einbildungskraft. Die Welt oben, das Grab unten, zogen mich wechſelsweiſe zu ſich. Das letzte begruͤndete ſeinen Anſpruch auf meinen eigenen, freiwilligen Entſchluß; die erſte ſtrebte aͤltere Rechte geltend zu ma⸗ chen! Ach! ſind denn dieſe nicht verſcherzt? Habe ich dieſen nicht auf immer entſagt, als ich hier Alles aufgab? So mag es dem Juͤngling zu Muthe ſeyn, der die ſchwere Kloſterpforte zwiſchen ſich und der Welt zu⸗ macht, der die weite ſchoͤne Erde mit der en⸗ gen, duͤſteren Zelle vertauſcht, und ſein Herz mit allen dieſen ſuͤſſen Empfindungen in die Moͤnchskaputze verbirgt.

O, du anmuthige, frohliche Erde! muß ich ſo von dir getrennt ſeyn?