auf dem Tiſche ſchreibend, fuhr beſonnen alſo fort:
„Die Menſchen, die wir Heiden nennen, deren Schwerter aber uͤber unſeren Haͤuptern ſind, beten einen Propheten an, den unſere Väter aus den Synagogen ſtieſſen. Sie bauen ihre Hoffnung auf einen Eckſtein auf, den unſere weiſen Baumeiſter verwarfen. Sie ſteigen, und wir ſinken; ſie bluͤhen und triumphiren, waͤhrend wir die Drohung des Herrn erfuͤllen: Seht, ich will ihnen Wermnth zu eſſen und Galle zu trinken geben; ich will euch in die Haͤuſer der Fremden geben, und mein Gericht an euch ausuͤben. Iſt nicht der Meſſias der Heiden den Lenden Abra⸗ hams entſproſſen? Iſt er nicht von Davids Hanſe ausgegangen? Waͤhrend ſiebzehnhundert Jahren ſchwingt er ſein Seepter uͤber die Er⸗ de, und erweitert ſtets die Graͤnzen ſeines Reiches— Salamiel! wo iſt unſer Meſſias4


