merkſamkeit widmete, da es das Wohl eines geliebten Weſens betraf. Nur dem aͤlteſten Bruder vertraute er ſeine Beſorgniſſe, waͤh⸗ rend die Schaͤrfe und der Unmuth ſeines pruͤ⸗ fenden Blickes ſchweigend, aber verletzend den unwillkommenen Bewerber traf.
Ohne Muͤhe hatte Saint Marc gehofft, wie ein zweiter Caͤſar das Herz des unerfahr⸗ nen Maͤdchens zu gewinnen; und nun ſah er ſich von zwei Waͤchtern umgeben, wovon der Eine mit eiferſuͤchtigen Augen jede An⸗ naͤherung von ſeiner Seite ängſtlich zu ver⸗ wehren ſchien, waͤhrend der andere ihn mit Feuerblicken zum Kampfe aufforderte, und ihm ſo Hinderniſſe entgegenſtellte, die ſeine Leidenſchaft beunruhigten und ſteigerten. Wie oft bebten ſuͤſſe Liebesworte auf ſeinen Lippen, allein ſie verſtummten immer wieder aus Furcht vor einer Zuruͤckweiſung, vor der ſowohl ſein Stolz als ſeine Leidenſchaft zit⸗ terte; denn er empfand, daß ſie ihn um ſeine Sinne bringen wuͤrde. Einmal, in ei⸗


