der ſchienen ihm angeborne Freunde. Ihre Mutter war die ſeinige, und ſelbſt der Haus⸗ freund Ledroux wurde ihm täglich ein immer theurerer Genoſſe.
Dennoch ſchuͤttelte er igich immer be⸗ denklicher den Kopf. Arſene kam ihm zwar ſtets freundlich wohlwollend entgegen; ſie
lachte uͤber ſeine Scherze, hoͤrte ihm auf⸗
merkſam zu, ſchien ihm, wenn er mit Feuer ſprach, die Worte von den Lippen aufgreifen zu wollen; aber ſo wie gegen ihn war ſie gegen Alle. Mitten im Geſpraͤche konnte ſie
ihn verlaſſen, um dem heimgekehrten Firmin einen Erfriſchungstrank zu beſorgen. Ihr
Blick ſchwebte von ihm unſtaͤt auf Olivier hinuͤber, wenn dieſer, jugendlich ſturmiſch, wie er war, zuweilen leidenſchaftlich erregt nach Hauſe kam, oder bei ſeinem Anblick in ihrer Naͤhe einen leiſen Anſtrich von Unmuth aͤuſſerte. Aber trat nun erſt der blonde, maͤdchenhafte, ſchmaͤchtige Jean ein, dann war an kein Halten oder Bleiben mehr zu


