»Gott gebe es j« flſterte d' Ayot, und umarmte ihn feſt; dann trat er zu dem Kranken hin, druckte ihm mit lebhafter Ruͤh⸗ rung die Hand, und verließ in groſſer Bewe⸗ gung das Zimmer.
Um Mitternacht war bereits Vater Go⸗ nard in einem ruhigen Schlummer verſchie⸗ den. n
Der Kummer der Familie war innig, herzlich, aber nicht uͤbermaͤſſig; denn ſie hat⸗ ten fruͤh gelernt, den Tod nicht als ein Un⸗ gluͤck zu betrachten. Auch ging in ihrer Le⸗ bensweiſe keine beſondere Veraͤnderung vor. Firmin war, als verſtuͤnde es ſich von ſelbſt, der Stellvertreter des Vaters geworden; nur koſtete es ihn, ſo wie die Uebrigen, die ihre gewoͤhnlichen Berufsgeſchäfte fortfetzten, an⸗ fangs Muͤhe, ſich an die entſtandene Lucke ihres haͤuslichen Kreiſes zu gewohnen. Sie draͤngten ſich wo moͤglich noch herʒlichet an einander.


