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Le Dragon rouge. Novelle. Die Juden auf Hald. Dem Dänischen des S.S.Blicher nacherzählt / Laurids Kruse
Entstehung
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die Blicke faſt ſtarr auf den entſagenden Freund gerichtet. Hatte er den Wunſch des Kranken nicht vernommen? oder waͤhnte er, daß ſeine warme Freundſchaft ihm das Recht gebe, ſich unter die Familie zu rechnen? Mutter und Kinder ſahen ihn unruhig und ungeduldig, der Vater feſt und ſinnend an. „D' Ayot« ſagte dieſer endlich, verwa⸗ chen Sie aus Ihren Traͤumen, und hoͤren Sie zu. Es betrifft ein tiefes Geheimniß, das ich nur mit meiner Familie zu theilen gedacht, weil mein Gewiſſen mir nicht ge⸗ ſtattet, es ganz allein fuͤr mich zu behalten. Der Menſch darf kein Geheimniß, deſſen Folgen uͤber ſein Daſeyn hinausreichen, mit ins Grab nehmen. Ich glaubte keiner frem⸗ den Zeugen zu dem zu beduͤrfen, was ent⸗ weder offenbar, oder als ein tiefes, ewiges Geheimniß in Euren Buſen verſchloſſen wer⸗ den ſoll. Vielleicht aber iſt die Gegenwart des Freundes ein hoͤherer Wink, damit auch das Verborgene das Zeugniß eines bewaͤhrten 2*