und nun machte ſich ſeine Dankbarkeit immer mehr und mehr zum Lobredner dieſer Familie, die er bei jeder Gelegenheit zum Muſter und Beiſpiel eines ſeltenen haͤuslichen Gluͤcks auf⸗ ſtellte. n
Vor allen war die Tochter ſein Liebling. Obgleich ein Altadelicher, ders freilich eine weit haͤrtere Schule, als ſeine ausgewanderten Standesgenoſſen, durchgegangen war, ſchlich ſich, erſt als Traum, ſpäter als leiſer Wunſch, die Vorſtellung in ſeine Seele, daß der Sohn bei dem Anblicke des reinen, ein— fachen Sinnes der lieblichen Arſene ſo tief er⸗ griſſen werden moͤchte, daß er die Hede und Leere ſeiner verſcherzten Jugend erkennete. Konnte er ſelbſt eine lieblichere Tochter, beſ⸗ ſere Verwandte ſich wuͤnſchen, als dieſe Menſchen, die ihn faſt auf's Nene, wenn„ auch nicht mit den Menſchen, doch mit dem 3 Leben verſoͤhnt hatten? Da nun zu derſelben Zeit ein Korreſpondent in Lyon bedenkliche Aeuſſerungen uͤber den Geſundheitszuſtand des


