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Le Dragon rouge. Novelle. Die Juden auf Hald. Dem Dänischen des S.S.Blicher nacherzählt / Laurids Kruse
Entstehung
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nung und Ruhe begruͤndet hatte, zum Rich⸗ ter dieſer und mehrerer Communen ernannt, und hatte ſeinen Sitz in dieſem Flecken.

Er war ein ernſter, beinahe finſterer Mann von der ſtrengſten Rechtlichkeit. Das Leben hatte hart mit ihm verfahren; dies ſprach aus ſeinen duͤſtern Zuͤgen, aus dem ſchwermuͤthigen Menſchenhaß, den er in muͤſ⸗ ſigen Stunden in allen ſeinen Anſichten, nur nicht mit ausdruͤcklichen Worten, ausſprach. Man wollte wiſſen, daß er die Gattin, ſeine naͤchſten Verwandten, ja ſogar einen Sohn durch die Guillotine verloren hatte. Selbſt erwaͤhnte er ſeiner Vergangenheit nie; dieſe ſchien indeſſen eben ſein Gemuͤth verhaͤrtet zu haben. Er war in Cerdrons nicht beliebt; doch wußte man nichts eigentlich Boͤſes und gar nichts Unrechtes von ihm. Auch hatte die eiſerne Strenge, die unter den buſchigen Augenbraunen, aus den ſtieren Blicken hervor⸗ leuchtete, unter dieſen gutmuͤthigen und guten Leuten noch keinen Gegenſtand getroffen, der