ſeyn eigner Schuld! Nun! warum ſtaunt Ihr mich an? thue ich denn nicht Alles, was Ihr begehrt, und noch daruͤber 24
Der Herzog kehrte dieſe Nacht nicht zu ſeiner Wohnung heim. Roch nie, ſeit ihrer Ehe, hatte ihn Diana an ihrer Seite ver— mißt. Die naͤchtliche Stille, ſonſt Zengin ih⸗
res ſuͤſſen Schlummers, durchſeufzte ſie dies⸗
mal wach und in Thraͤnen.
Aber ſonderbar genug: in dem laͤrmenden Gelage der Verwandten und Freunde, unter welchen ſich der Herzog befand, war er der Heiterſte unter Allen. Er allein unterhielt das hin und wieder ins Stocken gerathene Geſpraͤch. Der Wein wollte nicht recht mun⸗ den, eine Art reuevolle Traurigkeit, der man vergebens eine trotzige Erbitterung entgegen zu ſetzen ſtrebte, beſchlich die Gemuͤther. Bei dem erſten traurigen Lichtſchein der Morgen⸗ daͤmmerung gab der Herzog das Zeichen zum Aufbruch. Sie folgten ihm Alle ſchweigend und ſtill in ſeine Wohnung im Schloſſe und


