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Donna Concha : Novelle. Die Freundinnen : zwei Erzählungen / Laurids Kruse
Entstehung
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welchem ich Dankbarkeit ſchuldig bin, ſchlech— ter als von mir ſelbſt denken? und muß ich meine Frau in Verdacht haben, weil Cauſſa⸗ de der ſchoͤnſte Mann bei Hofe iſt? ich, ihr Gemahl, bin eben nicht ſchoͤn, aber ich bin mehr.— Ich habe beſſere Gedanken von mei⸗ meinem Werthe, als ich zu meinem Leidweſen ſehe, daß Ihr ſie habt.«

Allein,« wandte ein aufbrauſender jun⸗ ger Vetter ein,„Cauſſade, ſagt man, hat ſich ſelbſt der Gunſt Eurer Frau geruͤhmt! Ich ſollte es nur gehoͤrt haben la Eine Thorheit,« verſetzte der Herzog ru⸗ hig,„die allerdings dem leichten Vogel aͤhn⸗ lich ſieht; aber eben die zeugt fuͤr meine Frau! Sie iſt zu klug, Jemanden ihre Gunſt zu ſchenken, der ſich ihrer ruͤhmen wuͤrde.«

War auch der Herzog im Herzen ſo ru⸗ hig, als ſein Antlitz erſchien, konnte es doch nicht fehlen, daß er ſich insgeheim uͤber die ſchmaͤhlichen Geruͤchte aͤrgerte, wozu, das