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hältniß zwiſchen den Vermaͤhlten herrſchte, wurden Geruͤchte ausgeſtreut und angehoͤrt, die von der beſonderen Gunſt ſprachen, wel⸗ che der ſchoͤne Cauſſade bei der jungen Herzo⸗ gin, der vorher kalten Statue, erreicht haͤt⸗ te. Freilich waren dieſe Geruͤchte denen, welche ſie betrafen, noch nicht zu Ohren ge⸗ kommenz aber bald wurden der Herzogin Mutter, waͤhrend man ſich laut uͤber ihre Blindheit verwunderte, oder ihre Nachſicht verlaͤumdete, verſtohlene Winke gegeben. Sie ſchien dieſe nicht verſtehen zu wollen. Da bildete ſich ein Kreis von den ſogenannten vertrauten Freunden des Herzogs, die mit an⸗ ſcheinendem Eifer und heimlicher Schaden⸗ frende unter ſich berathſchlagten, ob es nicht Freundespflicht ſey, ihn aufmerkſam zu ma⸗ chen. Auch ihm wurden Winke gegeben. Er verſtand, aber er lächelte veraͤchtlich. Ein Paar italieniſche Grafen, nahe Verwandte ſeines Hauſes, deren ſeine leicht bluͤtigere einheimiſche Umgebung ſich mit Erfolg be⸗


