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Donna Concha : Novelle. Die Freundinnen : zwei Erzählungen / Laurids Kruse
Entstehung
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„Nun denn« rief Gonzaga feſt, ſo ru⸗ hig, als die Umwandlung ſeines Schickſals und ſeiner Gefuhle es erlaubte; vſo ſey mein Glaube an Euch eben ſo unwandelbar! Was Ihr auch thun moͤget, ich glaube an das Herz, das Ihr mir geſchenkt; was die Er⸗ eigniſſe auch herbeifuͤhren moͤgen, wie ſie Euch auch handeln laſſen, vertrauet meinem unwandelbaren Glauben an Euch. Wir ſind Menſchen; wir koͤnnen irren, an uns ſelbſt irren, wir muͤſſen es ſogar; aber nie ſoll mein Glaube an Euch von dieſer Stunde an wanken! Seyd Ihr damit einverſtanden, ſo ſind wir ein beneidenswerthes, gluckliches Paar.«

Er reichte ihr feierlich ſeine Rechte dar.

vIch bin es, denn ich vertraue Euch l entgegnete ſie einſchlagend.

Hat dies Vertrauen Stand gehalten?— Wir wollen ſehen.—

Die Nacht war ihnen bereits wie ein Augenblick verſchwunden, und der Morgen

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