ne fehle, üm, ſo angezogen, vor den Trau⸗ altar treten zu koͤnnen. vUm den Brautanzug mit einer Hrdens⸗ tracht, und einem ewigen Schleier umzutau⸗„ ſchen K ſagte ſie ſinnend; aber in dem naͤch⸗ ſten Angenblicke gelang es ihr, uͤber eine Aeuſſerung zu ſcherzen, die ihr, ohne daß ſie 6 wußte wie, uͤber die Lippen gefloſſen war. Sie eilte zu der Mutter hinab, die ſie ſchon in dem verhaͤngnißvollen Saale zum Empfan⸗ ge der Gaͤſte bereit fand. Da fuͤhlte ſie aufs Neue ihr Herz ſo gepreßt, daß ſie kaum Athem holen konnte; indeſſen gelang es ihr, die Herrſchaft uͤber ihre Zuͤge zu behalten, wiewohl die ſiegende Wirklichkeit des Tages ihr die Kraft benahm, die ein innerer Traum ihrer Bruſt den Abend vorher eingefloßt hat⸗ te.— Die meiſten Gaͤſte wurden aus der Stadt erwartet. Allein obgleich man wohl darauf rechnen durfte, daß Niemand ſich gern an
dieſem Tage verſpaͤten wuͤrde, blieben doch


