ganze vornehme Jugend, die Verwandten wurden eingeladen, und zum Zeichen der Verſoͤhnung mußte ihr Manzares verſprechen, den Colonel Buignolles mitzubringen. Es war ihr vorgekommen, als haͤtte ſeine feine Aufmerkſamkeit der Tochter wohl gethan; das war ihr genug. Dieſer war leicht zu bere⸗ den. Er hatte Donna Concha ſeit jenem Abend nicht geſehn, und ſein Herz ſchlug ihr ſehnſuchtsvoll eutgegen. Schon des Mor⸗ gens ſollten ſich die Gaͤſte verſammeln. Der ganze Tag ſollte dem Feſte geweiht ſeyn; jeder Stunde war eine froͤhliche Beſtimmung zugetheilt.
Den Abend zuvor begaben ſich Mutter und Tochter nach dem Landgute; die erſte, um alle Veranſtaltungen zu muſtern; Beide, um zu einer fruͤhen Stunde, im vollen Glan⸗ ze, nach endlich abgelegter Trauer, die Gaͤſte wuͤrdig empfangen zu koͤnnen. Allein die auſſerlich abgeworfene Farbe der Nacht ſchien ſich innerlich in Donna Concha's Bruſt nur
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