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»Pfui, Vetter!e ſagte Donna Concha entruͤſtet.»Die Rache muß offenbar, nicht erſchlichen ſeyn; ſein Blut muß ſließen, ſey es durch eine Kugel oder ein Schwert; Gift iſt nur eine Aushuͤlfe der Feigen. Geht! Ihr ſeyd mein Mann nicht lK
»Wie, ſchoͤne Couſine! ihn niederſtoßen? Ha! Ihr wollt meinen Tod, aber nicht mei⸗ nen Lohn l
vIch dachte, Vetter, Ihr haͤttet Muth? Ein ſolcher Tod koͤnnte nur den Beutel, den er uns hinwarf, bezahlen; ich weiß nicht einmal, wo der geblieben iſt.— Geht! toͤdtet ihn nicht, denn ich koͤnnte Euch doch nicht meine Hand reichen— ich muß Achtung vor
demjenigen haben koͤnnen, den ich zum Gat⸗
ten erwaͤhle.«
Sie verließ ihn ſchnell, und eilte zu der Geſellſchaft zuruͤck; eine faſt heitere Freude, der aͤhnlich, die wir durch das Bewußtſeyn, einer dunkel geahneten Gefahr entgangen zu ſeyn, empſfinden, ruhete auf ihren Zuͤgen.


