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nennen. Was meinſt Du von dem Vetter Manzares 74 Von dem bleichen, ſchmaͤchtigen Geſellen mit den lauernden Blicken? Er ſagt, daß er mich liebe. Er iſt der naͤchſte Erbe des Vaters; wenn ich ſtuͤrbe, kaͤme er recht be⸗ quem zu ſeinem Erbtheile.« WVerkenne ihn nicht. Feuer lauert in ſeinen Blicken, und er liebt Dich ehrlich— kannſt Du ihn lieben?4 „Ich weiß nicht, Muͤtter! ich kenne nicht, was Ihr Liebe nennt.— Was ich da⸗ von gehoͤrt, was in Buͤchern ſteht, was in zaͤrtlichen Liedern toͤnt, das hat noch keinen Wiederhall in meiner Bruſt geweckt. Hat er Muth, ſo koͤnnte ich ihm guk ſeyn l Die Mutter ließ ſich dies nicht vergebens geſagt ſeyn, und ſie entſchloß ſich, bei der erſten Gelegenheit mit Manzares zu reden. Dieſer erſchien bald, aber diesmal nicht al⸗ lein. Ein franzoͤſiſches Streifkorps war eben in dieſen Tagen in Jaen eingeruͤckt, und 3


