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„Und wenn wir uns dann wiederſehen werden, ach wrie ſelig, wie glücklich wird dann dieſes Wiederſehen ſein“, fügte Eliſe hinzu;„es wiegt doch dieſen Abſchied i
fältig auf und wird uns in reichlichem Maße für die Bitterkeit deſſelben entſchädigen!“ Lange ſaßen die beiden Mädchen in traulichem Geſprich nen, bis die immer höher ſteigende Sonne ſie zum fbruch mahnte. Hand in Hand gingen ſie den Hügel unter; jetzt mußten ſie ſich trennen.„Lebe wohl!“ flü⸗ ſterte Eliſe noch einmal der ſchönen Roſa zu und drückte einen Kuß auf ihre weiße Stirn— dann war ſie verſchwunden.
F
Roſa ſtand einen Augenblick zögernd vor dem kleinen Hauſe, in dem ſie ihre glücklichſten Jahre verlebt hatte— es war ja das letzte Mal, daß ſies betreten ſollte. Dann öffnete ſie ſchnell die Thür, eilte die Treppe hinauf und trat in ihr kleines Zimmer. Wie behaglich, wie heimiſch es in demſelben war; wie wehte durch daſſelbe der Geiſt des Frie⸗ dens, des Glückes, der Geiſt ſtiller Jungfräulichkeit! Die Blumen dufteten Roſa entgegen und das Canarienvögelchen am Fenſter begrüßte ſie mit ſeinem lieblichen Geſange. Aber
Roſa tändelte heute nicht mit ihm wie ſonſt, ſondern trat an das Sſe und eine Thräne fiel auf ihren nſeni


