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mir war. In ſeinem treuen blauen Auge glänzte es thränenhell, mir zuckte es durch alle Nerven, als könne, als dürfe ich ihn nicht laſſen. Seine Schrift nahm ich verſiegelt mit und wie ich es verſprochen, erbrach ich ſie erſt bei meiner Ankunft in Frankfurt.
Hier folgt ſie. Ich weiß nicht, ob ſie auf andere Leſer den nämlichen Eindruck machen wird, wie auf mich, einem Freunde fühlt man wärmer nach, als dich⸗ reriſchen Figuren. Wie das leibliche Auge ſelbſtthätig bei den Farben, die ihm entgegentreten, die ergänzen⸗ den ſubſtituirt und ſo die Abſtufung der Schattirungen aus ſich erzeugt, ſo muß das geiſtige Auge des Leſers hier manche Uebergänge vermitteln, und die zarteren Abſtufungen in das Seelengemälde des Freundes brin⸗ gen. Er wird dann dieſelbe Theilnahme für ihn he⸗ gen, die ich ihm bewahre!.


