leſen, den ein Fiſcher zwiſchen ₰ Felſen jener gemacht hat?“
„Seit acht Tagen kam min keine Zeitung zu Ge⸗ ſicht.“
„Der Fund beſtand in einer Caſſette, bei deren Oeffnen ſich als einziger Inhalt eine abgeſchnittene Frauenhand ergab...“ In dieſem Augenblick bemerkte ich, wie das Geſicht des neben mir hinſchreitenden Freundes abwechſelnd todtenbleich und purpurroth wurde.„Was iſt Dir?“ frug ich,„Du wechſelſt ja die Farbe zehnmal in der Minute?“
„Nichts, nichts— ich bin herzleidend, da fliegt mir zuweilen das Blut auf, es geht raſch vorbei! Treten wir in das Caféhaus ein“, brach er ab, nach links deutend,„ich muß mich erwärmen, dieſe Kälte ſetzt mir zu.“—
Ich folgte ihm und als wir drinnen an einem Tiſch uns geſetzt hatten, als wir uns, dem Lärm der Straße entrückt, gegenüberſaßen, Aug in Auge, war mir's, als hätte ich den Freund erſt recht gefunden.
Und dennoch ſchien er mir ſo ſeltſam unruhig, ſo mit ſeinen eigenen Gedanken beſchäftigt, daß ich bald eine Kluft herausfühlte, die ſich ſchroff und ge⸗ heimnißvoll zwiſchen uns legte. Eine Spur leitete mich wieder zu dieſer hin, als er die auf den nächſten Ti⸗


