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ſpinnſt um's Haupt, hier handelte es ſich nicht um eine leere Senſationsgeſchichte, erſonnen nur, den Leuten die Köpfe warm zu machen und von vornherein ver⸗ zichtend auf eine Löſung im Wege der vernünftigen Weltordnung; nein, hier hatte man's mit einer Thatſache zu thun, die ſchlicht und einfach er⸗ zählt und doch ſo höchſt beziehungsvoll war, einer Thatſache, die ſich mitten in unſerer nüchternen, durch⸗ aus nicht viſivnären Zeit zugetragen hatte. Eine ab⸗ geſchnittene kleine Frauenhand von feinen Formen— ja, welch Drama mag hier verborgen ſein? frug ich mich immer von Neuem. Eine Welt abenteuerlicher Vorſtellungen gährte in meinem Hirne. Revolutions⸗ zeit, Guillotine, öffentliches Schauſpiel der Hinrich⸗ tungen, gut! mag Arſena bluten, an ſolche Schrecken gewöhnt man ſich, wenn Dumas ſie beſchreibt. Allein dieſe abgeſchnittene Hand, welche ſo geheimnißvoll an's Licht kam, ein Handel in aller Stille, der vielleicht nur unter zwei Perſonen ſpielte, vnn denen die eine das Leben laſſen mußte... war die Hand einer Le⸗ bendigen oder einer Todten abgenommen worden?— Ich trank den letzten Reſt des würzigen Nektars und legte mich zur Ruhe. Es ſummte mir wie Wellenmurmeln in den Ohren, vor meinen Augen drehte ſich ein Feuer⸗ ball wechſelnder Farben, die mehr und mehr traun⸗


