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Waſſer und nun ging alles dem Grünen und Aufkeimen raſch entgegen.
Nach vierzehn Tagen traf im Fort die Nachricht ein, daß die Engländer jene Abtheilung der Franzoſen, welche Fort Wilhelm belagert hatten, auf ihrem eiligen Rückzuge angegriffen, mit Hülfe ihrer Bundesgenoſſen, der Delawaren und anderer mit dieſen verwandten Stämme nicht nur geſchlagen, ſondern völlig zer⸗ ſtreut hätten und daß die Huronen in einzelnen Trupps durch die Wälder oder über den See zu flüchten ſuch⸗
ten. Deshalb erhielt der Befehlshaber des Forts den Auftrag, Abtheilungen der Truppen den ihm überſen⸗ deten, etwa 100 Krieger zählenden Delawaren beizuge⸗ ben, den Huronen aufzulauern und ſowohl die Nieder⸗ laſſungen vor ihrer Raubgier und Mordluſt zu beſchützen, als auch dieſe Räuber wo möglich für ihre Unthaten zu züchtigen. Unkas führte die Delawaren an und David Cover, der ſich eines Geſchäfts wegen mit Richard, Charles und zwei Knechten nach dem Fort begeben hatte, ſprach daſelbſt den Anführer der Indier, der dieſe Nach⸗ richten und den Befehl des Generals Webb in das Fort perſönlich überbracht hatte.
Der Delaware mißbilligte offen die von David Co⸗ ver begangene Unvorſichtigkeit, in einem ſo kritiſchen und gefährlichen Augenblick ſein Gehöft verlaſſen zu haben und forderte ihn nicht nur auf, unverzüglich und ſo


