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wir Zeugniß geben, wenn ich Euch verſichere, daß es die Schurken von Jrokeſen öfter als einmal gewagt ha⸗ ben, die Truppen auf ihrem. Lagerplatze zu überfallen, wenn auch nur, um ihr abſcheuliches Geheul hören zu laſſen, Schrecken zu erregen und in der Ueberraſchung des Augenblicks einige Scalps zu erbeuten. Die um die Lagerplätze aufgeſtellten Wachen dürfen ſehr auf ihrer Hut ſein, ſonſt werden ſie beſchlichen und kommen elendiglich um ihr Leben.«
Der Häuptling hörte ernſt dieſem Geſpräche zu und veſtätigte die Erzählung des Sergeanten nur durch ein leichtes Kopfnicken. Der Letztere fuhr fort:
„Ich bin ſelbſt in dem traurigen Falle, Euch das Schickſal eines jüngern Bruders, der durch einen ſo ver⸗ rätheriſchen, ſchurkiſchen Ueberfall um's Leben kam, mit⸗ theilen zu können. Er diente gleich mir als Gemeiner im 44ten Regiment. Wir lagen damals am Ufer des St. Lorenzſtromes, zwiſchen den Seeen und er ſtand in der Nacht unmittelbar am Waſſer Wache. Wir andern waren kaum hundert Schritte von ihm entfernt und ſahen ihn, fröhlich und wohlgemuth ein Liedchen tril⸗ lernd, auf ſeinem Poſten auf⸗ und abſchreiten. Un⸗ ſer Wachtfeuer brannte und der Mond ſchien hell und klar auf die Umgegend. Wir fürchteten in einer ſo ſchönen Nacht reine Gefahr und legten uns nieder,
um ein Stündchen zu ſchlafen. Als wir erwachten, lag


