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Geſchöpfe, die die Gemeinſchaft ihrer Stammgenoſſen
fliehen und zwiſchen den Colonieen raubend und mor⸗ dend umherſchweifen, theils ein elendes Jägerleben füh⸗
ren, theils als Boten und Läufer dienen und ſich da⸗
durch kenntlich machen, daß ſie gegen die Sitte ihrer freien Brüder dem Trunke und Spiel mit Leidenſchaft⸗ lichkeit ergeben ſind, gehorchten unwillkührlich. Hier ſtand ein Weſen anderer Art ihnen gegenüber, ein In⸗ dier vom edelſten Stamme, von dem der Delawaren, die ſich ſelbſt den Ehrennamen der Urnation, der Lenni⸗ Lennapes, beilegen und die von allen übrigen indi⸗ ſchen Nationen mit dem Namen„die Väter“ beehrt werden. Ehemals bildeten dieſe Delawaren ein großes mächtiges Volk und bewohnten die großen ſchönen Land⸗ ſtriche längs des atlantiſchen Oceans, woſelbſt jetzt die größte Bevölkerung der amerikaniſchen Freiſtaaten ſich zu⸗ ſammendrängt, die Gegenden in Newyork und die ſüdlich von dieſem Staate gelegenen Küſtentheile. Aber der gewal⸗ tige Andrang der Anſiedler hat ſie aus ihrem Vaterlande vertrieben und gezwungen, neue Jagdgründe im Innern des Landes aufzuſuchen. Sie leben jetzt zerſtreut unter den übrigen indiſchen Völkerſtämmen und ihre Anzahl iſt durch die beſtändigen Kriege vermindert und ſo herab⸗ gebracht, daß man mit Grund fürchtet, es werde der ganze edle Stamm bald ausgeſtorben ſein. Die Zeit, in welche unſere Erzählung fälit, ſah das Volk der


