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32 4 niedergeriſſenen Zelte in Brand ſteckten. Die taktiſchen Künſte der europäiſchen Krieger hatten endlich über die wilde Todesverachtung der Afrikaner einen blutigen Sieg errungen. Es gelang den einzelnen Abtheilungen, ſich in feſtgeſchloſſenen Maſſen unter die Wälle des Forts zurückzuziehen, nachdem der furchtbare Kampf bis zum Anbruch der Morgenröthe gedauert hatte und bald her⸗ nach erhellte der junge Tag ein Gemälde, das über jede Beſchreibung gräßlich war. In einen dichten Haufen zuſammengedrängt, ſtanden die Reſte der Trup⸗ pen, die dem ſchrecklichen Gemetzel entronnen waren, längs den Sanddünen hin, die ſich rechts vom Fort nach dem Meere zogen. Der weite Platz, woſelbſt das Lager geſtanden hatte, war erfüllt mit Wilden, die heulend unter ſchrecklichen Gebehrden wahnwitziger Wuth dort umherrannten. Die Leichname der Gefallenen waren jetzt Gegenſtände ihrer Rache und ein noch gräßlicheres Gelüſte kanibaliſcher Gier ſchienen ſie befriedigen zu wollen. Die Bai war gerade leer von europäiſchen Schiffen, aber eine unzählbare Anzahl von Canots lag an den ferneren Ufern und zeigte deutlich, welchen Weg die Angreifer genommen hatten. Schon ſchiffte man die Gefangenen ein, um ſie nach dem gegenüberliegenden Ufer zu bringen auf feindlichen Boden und ſie nach den entlegenen Wildniſſen fortzuführen. Man ſah ſie ihre Hände ringen, ihre Verzweiflung, ohne ihnen helfen zu


