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„Dafür kann ich nichts!“ entgegnete der Mann kalt und ſah ruhig im Stüblein umher. Dann fuhr er fort: „Da iſt alles feucht; das kommt von dem verwünſchten Waſchen, Menderin. Sie ruinirt mir das Haus. Das Waſchen leide ich nicht mehr.“
„Aber mein Gott, es iſt ja mein Erwerb, ich könnte
mich ja nicht mehr ernähren, lieber Herr,“ rief die Mender beſtürzt. „Dafür kann ich nichts, aber ich leide es nicht mehr, Menderin. Darum muß Sie ſich ein anderes Quartier ſuchen. Ich komme eben, um Ihr zu ſagen, daß Sie bis in vier Wochen ausziehen muß.“
„Wie?“ rief die Mender und zitterte vor Schreck am ganzen Leibe.
„Ausziehen müßt Ihr, die Perſon da vraußen am Montag und Ihr in vier Wochen. Bis zum erſten April ziehen die neuen Miethsleute ein.“
„O Gott, das iſt mein Letztes!“ ſeufzte die Men⸗ der und brach in einen Strom von Thränen aus.
„Dafür kann ich nichts,“ ſagte das Männlein mit einer ſataniſchen Kälte und fuhr dann fort;„die Steu⸗ ern werden immer höher, die Zeiten find hart, wie Sie ſelbſt ſagt, und mit Ihrem Waſchen wird mir das Haus feucht und baufällig. Die Leute, welche da ein⸗ ziehen, haben kein Geſchäft und das Haus bleibt alſo


