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Hier betrat er, um den Wirth zu ſprechen, das Gaſtzimmer. Er beſtellte eine geheizte Stube, und verabredete ein hübſches Reitpferd, das ihm morgen innerhalb der Stadt zur Verfügung ſtände.
Die Gaſtſtube war ſehr beſetzt und von lebhaf⸗ ten Geſprächen überlaut. Als Hauptſprecher erſchien ein noch jüngerer Mann vom Anſehen eines Schreibers oder Beamten, an deſſen Ausſpruch man mit dem Zuruf: Herr Ihle! von allen Enden her appellirte. Er, wie die übrigen, alle ließen ſich in Mundart und Mundfülle als gute Franf⸗ furter vernehmen. Ihle, indem er von den Fran⸗ zoſen ſprach, behauptete:
„Sie ſuchen durch allerlei Künſte die deutſche Treue zu untergraben, und ſo Verderben und Elend unter glückliche, zufriedne Menſchen zu bringen. Auch dies mißlingt ihrer verheerenden Politik, und nun rächen ſie ſich durch Schmähungen und Hohn. Ruhig und ſtandhaft ertragen die Frankfurter dies Ungemach, und ſetzen den Zerſtörern ihres Wohl⸗ ſtandes nur beſcheidne Belehrungen entgegen. Wen Das nicht rührt; wen Das nicht mit Liebe und


