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raſchung wie unwillkürlich, einander bei Namen an: Moriz! Lothar!
Im nächſten Augenblicke der Beſinnung ſtan⸗ den die Brüder ſtumm gegen einander, als ob keiner dem andern ausweichen, aber auch nicht das Wort entgegen bringen möchte. Da trat abermal, wie einſt auf Nummer 3 der drei Reichs⸗ kronen, ein Augenblick ein, daß zwiſchen Beiden Reue und Vergebung mit Palmenzweigen einander entgegen kommend, die brüderlichen Schläfen anfächelten. Nur daß Lothar diesmal nicht wieder von wilden Pokalen entflammt, ſon⸗ dern von Gewiſſensregungen eben noch ſanftmü⸗ thig und zweifelhaft geſtimmt war. So hob denn auch er wieder das Wort an:
Du biſt allein Moriz? Und wo iſt Cornelie?
In Berlin.
In Berlin? Iſt es wahr?
Myriz hieß ſeinen Begleiter voraus gehen und dort am Feldbaume warten. Dann antwortete er:
Seit wann wäre etwas nicht wahr, was ich
ſage?


