Teil eines Werkes 
11. Th. (1828) Sämmtliche dramatische Werke
Entstehung
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oder der Triumph der Wahrheit. 295

O Sultan Bimbambum! Du Sonne der Planeten!

Drum waͤre jetzt mein Rath, Du ließeſt austrompeten:

Es habe Wahrheit ſich zwar ſchwer an Dir vergangen,

und muͤſſe eigentlich dafuͤr in Ketten hangen;

Doch kenne man ja ſchon die ſuͤße Milch der Gnade,

In der Dein liebes Volk ſeit vielen Jahren badez

Den Du nicht hoͤher als die Bohnen,

Drum wo Du den Wicht noch einmal gnaͤdig ſchonenz

Doch muͤſſe alſogleich ſich eine Dirne finden,

Entſchloſſen, mit dem Kerl ſich eh'lich zu verbinden.

Hat er ein Weib erſt, mit Pantoffeln an den Fuͤßen,

So wird er bald genug das Schweigen lernen muͤſſen. Surtan

Das laͤßt ſich hören; doch was meint der Herr Miniſter? Juckmack.

Bei ſolchem Hauskreuz? ja! das Predigen vergißt er. Sultan.

und was denkt meine holde Jungfrau von der Sache? Biribi.

Man geb' ihm flugs ein Weib, das iſt die ſchönſte Rache! Sultan.

Wohl! Doch zum Zeitvertreib die Huld mir wenig nützt.

Ich hatte mich auf das Spektakel ſchon geſpitzt.

Was wird mir nun dafuͤr, laſſ' ich ihn los und ledig,

Daß ich ſo gnädig bin? ſo ganz entſetzlich gnädig? Buͤckling.

Fur's erſte fragt ſich's noch, nimmt ihn ein Mädchen an?

und will ihn keines wie gar leicht ſich treffen kann,

Denn bei den Damen ſteht er auch nicht hoch im Courſe

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