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In ſeinem Zorne warf Johann ſeine Bücher und Schreibhefte weit von ſich weg, dann legte er ſich zu Bette und ſchwur, nicht mehr an Caroline denken zu wollen. Aber ihr Bild ſchwebte immer vor ſeinen Augen, er glaubte ſie zu ſehen, er ſprach mit ihr, er hörte fortwährend ihre Stimme.
Die Nacht entfernt dieſes theure Bild nicht aus Gedanken. Es iſt ein Uhr morgens und Jo⸗ ann kann noch immer nicht ſchlafen, als ein dumpfes Geräuſch zu ſeinen Ohren dringt. Er horcht: das Geräuſch kommt von ſeinem Fenſter, das man mit Gewalt öffnen zu wollen ſcheint. Johann hat ein Licht auf dem Kamine brennen laſſen, er ſteht nun auf, als das Fenſter ſich vollſtändig öffnet. Nicht zweifelnd, daß Diebe bei ihm einbrechen wollen, ergreift Johann ſeine Piſtolen, die beſtändig im Nachttiſchchen liegen. Dann geht er wieder zu Bette, ſtellt ſich, als ſchlafe er und wartet ruhig das Weitere ab.
Zwei Männer erſcheinen am Fenſter.„Es iſt Licht da,“ ſagt der Eine von ihnen.„Sonderbar, ſonderbar, man hat uns geſagt, daß der Herr heute Nacht auf dem Lande ſchlafe.— Gleichviel, nur vorwärts, da wir jetzt ſchon ſo weit ſind Um ſo ſchlimmer für ihn, wenn er da iſt.“
Die beiden Schurken ſtiegen nun durch das Fenſter ins Zimmer herein und gingen auf das Bett zu, welches im Hintergrunde des Gemaches ſtand.
„Da ſchläft Jemand.. Wir wollen uns wieder fortmachen,“ ſagte der Eine.—„Nein, nein.


