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bei dieſem Rendez⸗vous ausbleiben ſollten. Sie werden mich bei der Porte Maillot treffen. Raimund.“
Ich lache wie toll nach Durchleſung dieſes Billets. Frau Dupont, der Raimund ſicherlich ge⸗ ſagt hat, daß wir uns ſchlagen werden, ſcheint be⸗ troffen über meine Fröhlichkeit und fragt mich, welche Antwort ſie überbringen ſolle.—„Gehen Sie,“ erwidere ich, und ſagen Sie meinem lieben Nach⸗ bar, daß ich mich bei dem Rendez⸗vous einfinden werde.
Meine Portiere, ſtolz auf ihre Geſandtſchaft in einer ſo wichtigen Angelegenheit, macht mir eine ernſthafte Verbeugung und überbringt Raimund meine Antwort, der wahrſcheinlich in ihrer Loge wartet und allen Gevatterinnen und alten Weibern mittheilt, daß er eine Ehrenſache auszufechten habe.
Ich geſtehe, daß ich keine Herausforderung von Seiten meines Nachbars erwartete Welche Waffen ſoll ich nehmen? Er ſpricht nichts davon; ich glaube, daß ſie nutzlos ſein werden; jedenfalls will ich meine Piſtolen in die Taſche ſtecken. Wer weiß? Vielleicht habe ich Raimund unrichtig beur⸗ theilt. Auch die Wahnſinnigen haben ihre lichten Augenblicke, die Geizigen find manchmal verſchwen⸗ deriſch, die Tyrannen gütig, die Koketten aufrich⸗ tig, die Spitzbuben rechtſchaffen— und ſo können ja auch die Feigen bisweilen Muth an den Tag legen.
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