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„und Du weißt ja, Papa, daß Andreas mich nie geliebt hat, daß er nur an ſeine Adolphine dachte, und doch hat ſie einen Andern genommen ſie liebie ihn nicht, wie ich ihn liebe!“
„Tochter! das Fräulein iſt eine Gräfin und dem Willen ihrer Eltern gehorſam. Wir dürfen ſie nicht tadeln; Andreas hätte ſie nie heirathen können.“
„Warum nicht, Vater?“
„Warum nicht? Weil die Welt weißt Du, die Welt
„Nein, Vater, ich weiß nicht; aber laß mich An⸗ dreas ſuchen, ich bitte Dich: ich habe nicht eher Ruhe.“
„Wenn wir ungefähr wiſſen, wo er iſt, dann ja. Bis dahin will ich nicht, daß Du auf gut Glück aus⸗ läufſt und vielleicht auch Dich verlierſt. Bleibe bei mir und warte hübſch auf Nachrichten von ihm.“
Nanette gibt nach; aber ſie weint ſich im Stillen aus und jeden Abend wiederholt ſie bei ſich:„Schon wieder iſt ein Tag dahin und noch immer keine Nach⸗ richten von ihm. Der Undankbare! Wie kann man Tag und Nacht ſo ſchmerzlich auf ſich warten laſſen! Ach, ſeine Adolphine liebte ihn nicht, wie ich ihn liebe!“


