Erſtes Kapitel. Die Rückkehr nach Paris.— Ich verlaſſe bas Hotel.
Nach dreimvnatlichem Aufenthalt in Genf ſchiffen wir uns auf der Rhone nach Lyon ein. Die Ufer der Rhone erquicken Geſunde und Kranke gleich ſehr; mehrere Wochen lang bewundern wir die herrlichen Landſchaften an beiden Seiten des Stromes. Das Rhonethal iſt weniger maleriſch als die ſchönen Schweizerthäler, aber immerhin würdig des Pinſels.
Endlich denkt Herr Dermilly an die Rückkehr. Wir kommen in Lyon an und reifen nach achttägigem Aufenthalt in dieſer Stadt, welche die Erinnerung an den armen Peter und ſein Abenteuer in mir wieder auffriſcht, unſeres Weges weiter. Die wankende Ge⸗ ſundheit Herrn Dermilly's nöthigt uns von Zeit zu Zeit zu raſten, und erſt nach neunmonatlicher Abwe⸗ ſenheit ſehe ich Paris wieder, wo ich das erſte Mal tanzend und ſingend mit dem verlorenen Bruder ein⸗ zog. Wie iſt jetzt Alles ſo anders geworden!
„Andreas,“ ſagt Herr Dermilly, als wir in die Barriéren der Hauptſtadt einfahren,„Du kehrſt in das Hotel des Herrn Grafen zurück, doch faſt glaube ich nur vorläufig. Was auch kommen mag, vergiß nicht,


