82
ſprung aus:„Ach, wenn es wieder eine Schaukel
wäre!“ Wie wenig braucht es doch, um uns die Gegenſtände in einem andern Lichte zu zeigen!
Wir kommen in dem Flecken an, den man uns bezeichnet hat, und dießmal hat uns der Weg nicht lange geſchienen. Aber es iſt ohne Zweifel ſpät, denn ich ſehe kein Licht mehr in den Häuſern.„Siehſt Du,“ ſage ich zu Peter,„wir ſind zu lange auf der Barriére geritten. Ich weiß nicht, wo ich anklopfen ſoll, um Herberge und ein Nachteſſen zu begehren.“
„Man klopft an irgend ein Haus.“
„Ja, aber man beherbergt nicht in allen Häuſern.“
„Bah, wir ſingen Etwas, oder Du fegſt einen Kamin!“
„Fegt man Nachts auch die Kamine? Die gute Frau von heute Morgen hat geſagt, wir ſollen in das Gaſthaus gehen, dort behalte man die Savoyar⸗ den für zwei Sous in einer ſchönen Scheune über Nacht, und gebe noch ein Stück Käſe dazu.“
„So wollen wir hingehen.“
„Bei wem ſoll ich mich aber erkundigen, wo es iſt? Doch komm', Peter, man ſagt, es ſei ein großes Haus; laß uns ein ſolches und zwar ein ſchönes ſuchen.“
Nun gehen wir durch den Flecken, der ziemlich groß iſt, und betrachten alle Häuſer im Mondſchein. Ich ſehe eines, welches mir ſchöner vorkommt als alle übrigen, und ich ſage zu Peter:„Das iſt ohne Zweifel der Gaſthof; wir wollen anklopfen.“
Wir klopfen mit unſern Füßen und unſern Fäu⸗


