Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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mir im Wagen ſaß, ſich luſtig über mich machen wollte, weil ich geſagt habe, ich trage kein Nastuch bei mir, bin ich vielleicht doch beſſer als er.

Roſa ſieht den Koſakenkopf an und ſtammelt: Ach ja, in der That, ich erinnere mich ich war mit Ihnen auf der Eiſenbahn!

Nun, ſo ſehen Sie ja, daß wir einander kennen! Glauben Sie, Mamſelle, Sie intereſſiren mich; wenn Sie gleich an einer Ecke auf der Straße geſchlafen haben, bin ich doch überzeugt, daß Sie unſchuldig daran und ein tugendhaftes Frauenzimmer ſind. Aber die Hauptſache iſt, Sie nicht länger hier zu laſſen. Sie zittern.. es friert Sie.. es iſt ſehr ſchädlich auf der Straße über Nacht zu bleiben. Kommen Sie mit mir, ich will Sie zu meinem Gevatter Bi⸗ chat in der Huchetteſtraße führen; das iſt ein verhei⸗ ratheter anſäßiger Mann, der hier in der Nähe wohnt; ſeine Frau wird ſich Ihrer annehmen und wenn es Tag iſt, wird man ſchon ſehen was zu machen.

Die Jungfrau kennt den Mann bloß dadurch, daß ſie mit ihm auf der Eiſenbahn gefahren iſt; aber alle die um ſie herum gruppirten Menſchen haben einen ſo unheilvollen, Zutrauen erſtickenden Ausdruck in ihren Geſichtern, daß ſie nicht einen Augenblick zögert, ſich dem Knopfmacher anzuvertrauen, der trotz ſeiner Häßlichkeit weder bösartig noch treulos aus⸗ ſieht. Sie ſteht daher auf, nimmt Deſiderius Glu⸗ reau beim Arm, den er ihr anbietet und antwortet: Es ſei, mein Herr, ich nehme Ihr Anerbieten an.. ich gehe mit Ihnen zu Ihren Bekannten.