Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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hätte große Luſt, die guten Wirthshäuſer in Paris kennen zu lernen.

Nun, ſo komm', Du hätteſti in keine beſſeren Hände gerathen können, denn es gibt kein Nachteulenneſt, das der Wilde nicht weiß, frag' nur die Kameraden?

Der Wilde?

Das iſt mein Name, mein Spitzname eigent⸗ lich, weil ich etwas roh gegen das Weibergeſchlecht bin. das iſt meine Fagon, ſie zur Liebe zu zwingen.

Er iſt es dagegen gar nicht gegen die Männer! verſetzte Ratmort höhniſch.

Und wie heißt der Aufſeher ber Gaſſenkehrer?

Ich heiße Glureau.. Deſiderius Glureau.

Ach, was iſt das für ein Name!. Ich heiße Dich lieber Koſak; das iſt hübſcher beſſer zu Deiner Larve.

Koſak, ha, ha! mir iſt's einerlei, wenn ich nur Glureau bleibe.

In dieſem Augenblick tritt der alte Lumpenſammler

auf den Tiſch zu, klopft mehrere Male mit ſeinem Reff darauf und ſchreit:Ich will die Fortſetzung der Zeitung hören. ich zahle Ratmort oft genug einen Schnapps, daß er mich auf dem Laufenden der Staatsangelegenheiten erhält. Die Ankunft des Auf⸗ ſehers der Gaſſenkehrer ſoll unſere Ergötzung nicht ſtören.

Ach, wie unausſtehlich der Lumpenſammler mit ſeiner Zeitung iſt! ruft der Wilde aus, indem er einen Kreis ſchlägt.

Ich ſtimme dem Antrage des alten Vater Reffs

Paul de Kock. LXRV. 9