Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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ſeine Tänzerin ſchon ein paar Mal faſt auf den Boden geworfen und der Tanz würde auch wahr⸗ ſcheinlich ſo geendigt haben, wenn er nicht durch das Hinzutreten einer neuen Perſon unterbrochen worden wäre. Dieſe dringt durch den um die Tanzenden gebildeten Kreis, fängt hellauf an zu lachen, klatſcht in die Hände und ruſt dazu:Bravo!. ſchau', da macht man ſich luſtig.. Guten Abend bei einander, meine Herren und meine Damen, könnte man nicht eine Taſſe heißen Kaffee mit Milch bekommen? Man hat mir geſagt, hier gebe es welchen.

Mutter Cichoria läßt ihren Walzer los, der eine Figur zu den Füßen des Lumpenſammlers endigt, und während ſie ſich beeilt, ihren neuen Kunden zu bedienen, betrachten alle Gäſte des Kaffee's den Neu⸗ hinzugekommenen, den ſie zum erſten Mal in ihrer Geſellſchaft ſehen, mit mißtrauiſcher, beinahe beſorg⸗ ter Miene. Dieſe Menſchen haben beinahe alle Gründe, die Anweſenheit eines Spions zu befürchten.

Aber der neuangekommene Mann kümmert ſich Nichts um die auf ihn gerichteten Blicke; ganz mit der ihm gereichten Taſſe beſchäftigt, ſcheint er die in derſelben dampfende Flüſſigkeit mit Entzücken zu ver⸗ ſchlucken und ruft nur zuweilen aus:Schan', das iſt gut, das iſt echter Kaffee!.. Es iſt wenig Zucker darin, aber er iſt warm, das iſt die Hauptſache.

Während dieſer Zeit machen die Stammgäſte halblaut ihre Bemerkungen:Ach, was das für ein Kopf iſt!

Das iſt ein verkleideter Koſak!