Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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17

Ich verkaufe meine Unterhoſe, wer will ſie?

Ich habe zehn Sous und Luft ſie daran zu wagen.

Du haſt zehn Sous, altes Maulthier!.. wie, Du haſt ſo viel Baarſchaft? hoffentlich verzehrſt Du ſie dieſen Morgen mit den Kameraden.

Wenn ich aber nicht will?

Dann führe ich ſie Dir ab.

Das wird eine Kunſt ſein; ich habe ſie an einen Ort verſteckt, wo Du ſie nicht ſuchen wirſt.

Ich wette doch!

Aber ſtill, potz Sakerment! das iſt langweilig, wenn man die Zeitung vorleſen hören will und ſolche Pappler immer darein ſchreien. Mach', mein kleiner Ratmort!.. lies, mein Kerlchen!

Allein ſtatt zu leſen, fängt der Zwerg in den ko⸗ miſchſten Stellungen zu tanzen an und ſingt dazu, den Takt auf ſeine Hinterbacken ſchlagend, wie beſeſſen:

Ah! zib'li, zib'li, zib'la!

Tralla, zigla, trullala!

Das ſind Kinder von Paris,

Leben wie im Paradies!

Wenn ſich Freunde ſehen müſſen, Wenn's Getränk ſoll ſtromweis fließen In's Kaffee zu'n feuchten Füßen.

Alsbald brüllt die Geſellſchaft im Chor den Re⸗ frain dieſes Bacchantentanzes und mehrere dieſer Her⸗ ren hören mit einem Cancanſchritt auf, deſſen letzte Figur darin beſteht, ſich mit dem platten Leibe auf das Pflaſter zu legen, während man mit den Füßen und Beinen zappelt, als ob man ſchwämme.