Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

5 Das wächst wieder nach, meine liebe Freundin. Ach ja! aber während dieſer Zeit wachſen wir

nicht wieder nach. Wie gleichgültig die Männer ſindk

Sie ſind an gar Nichts anhänglich... und die ver⸗

liebten Chiffern, welche wir mit einem Meſſer in die

Rinde einer Eiche ſchnitts und die ich jedes Mal

mit Vergnügen wiederſah: das iſ einem Herzen ver⸗

ſchlungene A und B...

Sie werden dazu gedient haben, die Füße eines alten Rentiers zu erwärmen oder unter dem Fleiſch⸗ topfe einer ehrenwerthen Familie zu brennen.

Richtig, mankochte mit meinem Herzen; wie ange⸗ nehm das! Da ſchneide man Chiffern in die Bäume...

Ah! glücklicher Weiſe iſt hier der Kehr⸗Um; ich fürchtete, man möchte ihn ebenfalls umgehauen haben.

Der Kehr⸗Um iſt die ausgezeichnetſte Wirthſchaft des Gehölzes von Romainville, gleichwohl dürfte man hier keine Charlotte russe oder ein Karik à l'Indienne verlangen, weil der Wirth glauben würde, man ſpreche tartariſch mit ihm oder man wolle ihn zum Beſten haben, und er würde antworten, man ſolle ſich ſein Eſſen in Noisy-le-Sec ſuchen. Wenn man ſich jedoch mit einem gewöhnlichen, für Bürger der Straße St. Denis ſehr eleganten und für die Näh⸗ mädchen, welche en partie ſine nach Romainville kommen, ſehr ausgeſuchten Mahle begnügt, dann iſt man ſicherlich im Kehr⸗Um am rechten Orte, der über⸗ dieß nur drei Büchſenſchüſſe von der Wohnung des Waldſchützen entfernt liegt, an der Straße nach dem Dorfe Romginville.