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Die Jungfern machten von dieſer Erlaubniß Ge⸗ brauch und prieſen die Köchin, deren Talent dieſe glückliche Veränderung herbeigeführt hatte.
Indem wir weiter in der St. Antonius⸗Vor⸗ ſtadt vorwärts gehen, begegnen wir zwei Arbeitern, die Arm in Arm einherkommen und die beſten Freunde von der Welt zu ſein ſcheinen.
Peter und Gravouillet ſind es, die ſich Morgens im Streite getrennt hatten; als ſie aber Abends in der Schenke zuſammentrafen, hatte Peter zu Gra⸗ vouillet geſagt:„Du biſt böſe, aber ich bin es nicht; Du kannſt nicht allein Händel haben. Ich bezahle eine Flaſche, wenn Du mir glaubſt, daß man Dich bei der Obſthändlerin falſch berichtet hat.“
Gravouillet ging darauf ein; in einiger Entfer⸗ nung von der erſten Schenke will er auch eine Flaſche bezahlen; etwas ſpäter regalirt ihn Peter wieder. Wenn ſie ſo fortmachen, erreichen ſie ihre Schlafſtelle nie mehr; indeß iſt doch die lebhaſteſte Freundſchaft an die Stelle der Feindſeligkeit getreten und man hört ſie auf dem ganzen Wege wiederholen:„Du biſt mein Freund!“
„Ewig! bis in den Tod!“
„Und die Freunde bleiben Freunde!“
„Gut geſprochen!“
„O Freund, komm', gib mir einen Kuß.“
Und die beiden Männer ſtehen mitten auf der Straße ſtill, um ſich zu küſſen. Das iſt ſehr rührend!
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