Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Die unbemitteltſten Leute ſind oft die freigebigſten, manchmal um ihre Armuth zu verbergen.

Bouchenot ſtolzirt auf's Neue auf den Trottvirs einher.„Nun,“ denkt er,„will ich mich beſſer in Acht nehmen, wo ich meine Füße hinſetze. Man iſt überdieß auch nicht immer genöthigt, auf die Seite zu laufen... man begegnet nicht überall einem Gläu⸗ biger. Ich weiß zwar wohl, daß ich viele habe, aber ſie werden ſich nicht alle verſchworen haben, heute Morgen auszugehen. Ich verſpüre allmälig einen bedeutenden Hunger... da befinde ich mich ja auf dem Börſenplatze.. ich muß einmal ſehen, wie ſpät es iſt? Bald elf Uhr!... Jetzt kann ich mich in die Märtyrer⸗Straße begeben, wo die ehrenwerthe Dubillon wohnt. Eil ei! wie viel Geld habe ich in der Taſche für fünf Franken bekommt man doch viel Münze.. beſonders da man mir dreißig Sous in Kupfergeld herausgegeben hat; das macht aber nichts, es iſt doch ein ſchöner Klang. Ach Gott! was rieche ich da, das iſt ein herrlicher Wohlduft... man könnte glauben, man befinde ſich in einem Serail. Ach! hier verkauft man wohlriechende Paſtillen... wenn ich einen ſolchen Geruch zu Madame Dubillon brächte, die ſo für Parfüms eingenommen iſt, ſo würde ſie mir ſicher einen Truthahn mit Trüffeln zum Frühſtück aufwarten...“

Bouchenot nähert ſich einem Manne mit einem kleinen Oberrock, der einen Turban auf dem Kopfe und ein kleines Tiſchchen vor ſich hat, worauf ſchwarze, verſchiedenartig geſtaltete Kügelchen liegen, die dieſer