Teil eines Werkes 
1. Theil (1815) Ausgewählte Erzählungen
Entstehung
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235 als vielmehr faſt durch und durch zuckenden Blick zu—

„Und ihre Wohnung den gruͤnen Drachen!*— ſagte ich, mit Faltbluͤtigkeit abbrechend.

„Den blauen Hecht! den grunen Drachen!“ kickerten die jungen Couſinen und ihre gleichzei⸗ tigen Freundinnen.—„Sie erzählen uns Maͤhr⸗ chen!“— ſagte eine wohlbeleibte Gouvernante ſehr weiſe, etwas unwillig, daß ihre Neugier dieſes Mahl unbefriedigt bleiben ſollte.

„Und haͤtten ſie wohl etwas anders von mir erwarten koͤnnen?*— fragte ich die Geſeſellſchaft, und hoffte, in den Augen der Fremden Beyfall, wenigſtens Dankbarkeit, zu leſen.

Allein dieſe ſahe gerade vor ſich hin, und nichts hiervon ward mir zu Theil. Mich aͤrgerte das aufs neue.

„Geſetzt auch“— fuhr ich daher fort„die Geſchichte wäre buchſtaͤblich wahr, ſo—

„Gewiß, ſie haben Recht!“— erhob jetzt die Fremde ihre Stimme—„unbeſcheiden von uns wuͤrde es ſeyn, ein näheres Geſtaͤndniß zu verlangen, und— wenigſtens allzu nachgebend von ihnen, wenn ße ein ſolches Verlangen er⸗ füllten!——„Man liebt manches Mahl den Verrath, aber nie den Verräther?— ſetzte ſie ſchalkhaft mit einem bezaubernden Blicke hinzu, als ſie mich etwas außer Faſſung ſahe—„und