Teil eines Werkes 
1. Theil (1815) Ausgewählte Erzählungen
Entstehung
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224 ein:„Aber warum, Mademoiſelle?* in Verlo⸗ genheit ſetzen zu wollen.

„Ich koͤnnte es ihnen wohl ſagen“— ver⸗ ſetzte ſie—„aber wahrhaftig ich kann nicht, ich kann nicht“——

„Tauſend Mahl um Verzeihung!“— rief der mir ſehr zur Unzeit herzu fliegende Lieutenant— „Tauſend Mahl um Verzeihung, meine Reitzende! daß ich ſie auf einen Augenblick verließ. Der Kaffeh iſt fertig, und es iſt fuͤr mich das ſußeſte Geſchäft, ihnen?—

„Dieſes zu melden!— wollte er vermuth⸗ lich ſagen, aber meine Dame ſchnitt ihm dieſen Zuſatz mit der Verſicherung ab, daß ſie nicht ſüß, ſondern ohne Zucker trinke, und wir ſchlender⸗ ten— ſie ganz unbefangen, ich etwas finſter, und der Lieutenant mit klirrendem Zephyr⸗Tritte— nach der Linde.

Es wurmte mich in Innerſten meines Her⸗

zens— denn die Annäherung an den Lieutenant

wollte mir nicht im Mindeſten gefallen— mich in der Unbekannten geirrtzu haben; vielleicht fuͤhlte

ſich anch meine Eitelkeit beleidiget, daß ſie, mit

meiner Rachbarſchaft allein nicht zufrieden, auch noch die unmittelbare Raͤhe des Officiers wuͤnſche. Gleichwohl beſchloß ich, die von ihr erbethene Unterbandlung— und zwar, damit ſie do ch auch merke, daß mir die dem Lieutenant zugedachtr