die Geweihe vom Giebel eines Forſthauſes.
chen, wuchſen unter der Aufſicht einer gutmü⸗
Zviſchen den auf Höhen gelegenen Ritter⸗ ſitzen Rothenbucha und Bärenklau brei⸗ tet ſich eine große, duͤſtere Waldung aus. Seit⸗ waͤrts erhebt ſich aus ihr der Kirchthurm des Dorfes Nottingen; in ihrer Mitte ragen
In dieſer öden Wohnung lebte der Hberför⸗ ſter Birkholz, ohne mit irgend jemand, au⸗ ßer mit dem bejahrten Pfarrer Bergen in Bärenklau, Umgang zu haben. Man hielt ihn daher fuͤr einen graͤmlichen, menſchenfeindlichen Alten, ja man gab ihm ſogar insgeheim Schuld, daß er den Selbſtmord eines ſittſamen Mädchens auf dem Gewiſſen trage, und von innerer Pu⸗ ruhe raſtlos umher getrieben werde.
Die Fran des Hberfoͤrſters, mit welcher er nicht die gluͤcklichſte Ehe geführt hatte, war ſchon vor vielen Jahren verſtorben, und die von ihr hinterlaſſenen Töchter, Lottchen und Jett
thigen, aber wenig ite ns auf.


