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Hundertdritter Brief.
Ndrden an Wa e
Breiſach, im Mai 18**.
Gott hat mein Beſtreben geſegnet! Der Lohn meines Kampfes bleibt nicht aus! Ich halte ſo eben den Brief Angela's in Händen, und verweile mit tiefer Rührung bei demſelben! Sie iſt ſo weit geneſen, daß ihre ſchmerzlichen Gemüthsbewegungen einer ruhigen Geduld Platz gemacht haben. Sie ſpricht in ihrem Briefe denſelben Grundſatz aus, den ich Dir, als Deinem mir mitgegebenen Rath entgegenſtehend, angegeben habe, und überläßt es der Zeit, denſelben mit dem Willen ihres Vaters in Uebereinſtimmung zu bringen!— Die Welt, ſo groß und weit, ſollte ſie nicht tauſend Mittel haben, dieſen Verein zu befördern?— Walter, ich müßte ein ſtarker Egviſt ſein, wenn ich glauben ſollte, Angela vermöchte nur in meiner Seele


