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die Ehrerbietung, die Artigkeit ſelbſt. Er gönnte, was viel ſagen will, dem Baron ungeſtört meine Unterhaltung, und entſchädigte dafür ſeine Frau mit der höflichſten Aufmerkſamkeit.— Wir erſchie⸗ nen, an der Seite unſerer Verwandten, einigemal in den öffentlichen Cirkeln. Graf Malvi, der ei⸗ nige Zeit von hier abweſend war, ſchloß ſich ſo⸗ gleich an uns an, und ſo war es mir, als ſei ich wieder in Warmbrunn, und lebe die vergangenen Scenen noch einmal. Die ſatyriſchen Pfeile des Grafen ſcheinen aber nicht von der Zeit abgeſtumpft worden zu ſein. Ich muß ſtets ähnliche Waffen in Bereitſchaft halten, wenn Frieden zwiſchen uns bleiben ſoll. Es iſt doch eine leidige Sache mit dem Witz!— Es iſt der unerſättlichſte Raubopgel, den man ſich denken kann! Er pickt und hackt un⸗ aufhörlich, und ſchießt vft auf das Unbedeutendſte los, blos um ſeine Schnellkraft zu üben, oder ſei⸗ ne Gewandtheit zu entwickeln. Seine Thätigkeit iſt ſo raſtlos, daß er, aus Furcht vor der Ruhe, die liebſten Gegenſtände anfällt, ja ſich ſelbſt nicht verſchont, um der Gefahr der Langeweile zu ent⸗ gehen.
Graf Malvi ſchien mich und die Benting bis⸗ weilen mit Blicken zu meſſen, als wunderte er ſich über unſer freundſchaftliches Verhältniß. Gegen Bören war er ſehr artig, und bat um ſeinen Beſuch.


